Marihuana und Mundgesundheit – Warum Cannabis-Konsum Zähne und Zahnfleisch langfristig belasten kann
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Cannabis wird heute von vielen Menschen als entspannend, natürlich oder sogar medizinisch betrachtet. Was jedoch häufig unterschätzt wird, regelmässiger Marihuana-Konsum kann sich deutlich auf Zähne, Zahnfleisch und die gesamte Mundgesundheit auswirken.
Besonders das Rauchen von Cannabis belastet die Mundflora, trocknet die Schleimhäute aus und kann Entzündungen im Zahnfleisch fördern. Viele Schäden entwickeln sich schleichend – oft ohne Schmerzen – und werden erst spät bemerkt. Die Folge können aufwendige und kostspielige Zahnbehandlungen sein. Moderne Studien zeigen zunehmend Zusammenhänge zwischen Cannabis-Konsum, Parodontitis, Zahnfleischentzündungen, Mundtrockenheit und erhöhtem Risiko für Zahnverlust. Warum Marihuana die Mundgesundheit beeinflusst
Beim Rauchen von Cannabis entstehen ähnliche Belastungen wie beim klassischen Rauchen:
Der trockene Mund – Ein unterschätztes Problem
Viele Cannabis-Konsumenten kennen das typische Trockenheitsgefühl im Mund. Genau dieses Problem kann langfristig die Zahngesundheit beeinträchtigen. Ein trockener Mund bedeutet:
Cannabis und Parodontitis
Besonders kritisch ist der mögliche Zusammenhang zwischen Cannabis und Parodontitis – einer chronischen Entzündung des Zahnhalteapparates. Eine bekannte Langzeitstudie aus Neuseeland zeigte bereits früh einen Zusammenhang zwischen regelmässigem Cannabis-Rauchen und erhöhtem Risiko für Parodontitis bei jungen Erwachsenen. Parodontitis entwickelt sich oft schleichend:
Warum die Behandlung schnell teuer werden kann
Unbehandelte Entzündungen im Mund können langfristig erhebliche Folgekosten verursachen. Mögliche Konsequenzen:
Deshalb gilt: Früherkennung und Prävention sind deutlich günstiger als spätere Reparaturen. |
Naturmedizinische Sichtweise
Ganzheitliche und naturmedizinische Ansätze betrachten den Mund häufig als Teil des gesamten Immunsystems. Chronische Entzündungen, trockene Schleimhäute und eine gestörte Mundflora können den Organismus dauerhaft belasten. Diskutiert werden unter anderem:
Moderne Forschung untersucht Cannabis und Zahnfleisch intensiv
In den letzten Jahren beschäftigen sich immer mehr wissenschaftliche Arbeiten mit Cannabis und Mundgesundheit. Systematische Übersichtsarbeiten zeigen Hinweise darauf, dass Cannabis-Konsum mit:
Gleichzeitig weisen Forscher darauf hin, dass weitere Langzeitstudien notwendig bleiben. Was Cannabis-Konsumenten für ihre Zähne tun können
Wer Cannabis konsumiert, sollte besonders auf die Mundgesundheit achten. Empfehlenswert sind:
Dentalhygiene wird noch wichtiger
Professionelle Dentalhygiene hilft dabei:
Wissenschaftliche Quellen
Fazit
Marihuana wird oft als harmlos wahrgenommen. Für die Mundgesundheit kann regelmässiger Konsum jedoch langfristige Folgen haben. Besonders Zahnfleischentzündungen, trockener Mund und Parodontitis entwickeln sich häufig langsam und bleiben lange unbemerkt. Wer frühzeitig auf professionelle Dentalhygiene, gute Mundpflege und regelmässige Kontrollen setzt, kann viele spätere Schäden vermeiden – und damit oft auch hohe Behandlungskosten verhindern. |
Ich rauche gerne und geniesse meinen Kaffee! Wenn nur nicht die unangenehmen Nebenwirkungen wären...
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Die Motivationen für Rauchen und Kaffeetrinken sind sehr vielfältig. Jeder hat seine Gründe und die damit verbundenen Emotionen.
Leider haben Raucher, je nachdem wie viel sie rauchen, eine bis zu fünfzehn Mal so hohe Wahrscheinlichkeit an Parodontitis zu erkranken, wie Nichtraucher.
Kaffee und Teetrinker "leiden" oft an den Verfärbungen von Zähnen, Mundgeruch oder einer belegter Zunge. Rauchen fördert die Lockerung von Zähnen.
Je mehr geraucht wird, umso größer ist die Gefahr, dass sich die Zähne lockern. Auf die Behandlung einer Parodontitis reagieren Raucher deutlich schlechter als Nichtraucher. Parodontalerkrankungen sind Entzündungen des Zahnhalteapparates (Zahnfleisch, Zahnhaltefasern und Zahnknochen). Am Zahnfleischrand oder in den Zahnzwischenräumen anhaftende Bakterienbeläge lösen zuerst eine entzündliche Abwehrreaktion des Körpers aus. Erste Symptome für eine Parodontitis, wie Zahnfleischbluten, treten bei Rauchen durch die Verengung der Blutgefässe deutlich seltener auf. Durch diesen Abbau kann sich der Zahn so stark lockern, dass er Schmerzen verursacht oder sogar ausfällt. Raucher leiden deutlich häufiger als Nichtraucher an Parodontalerkrankungen. Wie entsteht Parodontitis?
Zahnstein und Plaque sammelt sich zwischen Zahn und Zahnfleisch an. Durch die Dentalhygiene werden diese Bakterienherde entfernt. Wenn nicht, entsteht eine Zahnfleischtasche wo Bakterien eine Zahnfleischentzündung hervorrufen und das Zahnfleisch auflösen. In der Folge wird er Knochen angegriffen. So wird der Aufhängeaparat des Zahns geschädigt und die Festigkeit des Zahns beeinträchtigt. Meist verlieren Raucher die oberen Zähne als erstes, da diese am meisten durch Rauchen in Mitleidenschaft gezogen werden. |
Durch Rauchen, Kaffee- und Teetrinken entstehen verschiedene Problembereiche wie:
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Unsere Tipps für Sie!
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Wie kann ich meinen Zahnschmelz schützen, aufbauen und welche zwei Funktionen sollten Pflegeprodukte aufweisen!
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Hydroxylapatit ist ein Mineral, welches den Zahnschmelz härtet, Schmerzempfindlichkeiten senkt und durch die neu entstandene glatte Oberfläche das Lachen weisser und glänzender erscheinen lässt
Säuren sind dafür bekannt, dass sie Substanzen angreifen und abbauen. So unterliegt sogar harter Stahl der Erosion - sprich er rostet. Unsere Ess- und Genussmittelgewohnheiten beeinflussen die Wiederstandsfähigkeit unseres Zahnschmelzes Die oberste Schicht unserer Zähne, der Zahnschmelz wird täglich durch Essen und Trinken mit Säure belastet. Vor 20 Jahren war diese Belastung noch nicht so stark wie heute. Durch unsere "modernen" Ernährungsgewohnheiten vermehren sich säurebildende Bakterien im Mund welche zusätzlich zu den Säureattacken durch Essen und Trinken Zahn und Zahnfleisch angreifen. Das Resultat - eine starke Übersäuerung unserer Mundhöhle - Zähne und Zahnfleisch werden angegriffen. Daher muss durch Mundhygiene die Säure neutralisiert werden. Diese Neutralisierung kann nur durch innovative Pflegeprodukte erreicht werden. Wenn diese noch mit überwiegend natürlichen Wirkstoffen hergestellt wird der Körper nicht zusätzlich von chemieschen Stoffen entlastet.
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Zwei Funktionen sind in einer Zahnpaste, Mundschaum oder in einer Mundspülung heute wichtig!
Neutralisierung mit Wirkstoffen wie Papayaenzyme und aktiver Zahnschmelzschutz verbunden mit Zahnschmelzaufbau mit naturidentischem Zahnschmelz auch Hydroxylapatit (HAP) genannt. Hydroxylapatit ist nichts anderes als Zahnschmelz - die gesamte oberste Schicht der Zähne besteht aus 95% aus diesem Stoff. Zahnpasten und Mundspülungen mit Hydroxylapatit - kristaline Formen, genauso gross, sodass sie sich in den Zahnschmelz einbauen können - remineralisieren die Zahnoberfläche, reparieren mikrofeine Defekte, reduzieren Sensitivitäten und lassen den Zahn durch seine glattere Oberfläche mehr glänzen. In diversen Studien wurde dokumentiert, dass eine saure Umgebung im Körper Krankheiten begünstigt. Der Trend geht zurück zu natürlicheren Produkten und Anwendungen, elche Säuren neutralisieren und ein pH neutrales Umfeld im Körper wiederherstellen. Einige Hersteller von Zahnpflegeprodukten wie SPLAT, ROCS, Curaprox und Biorepair haben diese Zeichen der Zeit erkannt und sich auf die Bedürfnisse der Kunden eingestellt. Naturidentischer Zahnschmelz (Hydroxylapatit) baut sich bis in tiefere Schichten des Zahnschmelzes ein, schützt den Zahn und macht ihn durch die neu entstehende glattere Oberfläche schimmernder. Papayaenzyme neutralisieren Säuren und sind daher in unserer vorwiegend pH sauren Mundhöhle von hohem Wert
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Starke Säurebilder wie Soft Drinks greifen den Zahnschmelz am meisten an. Wie kann man sich dagegen schützen?
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Reinigung von Zahnzwischenräumen / Interdental Reinigung
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Welche Stelle ist mit der Zahnbürste am schlechtesten zu erreichen?
Richtig, die Zahnzwischenräume! An welchen Stellen der Zähne muss der Zahnarzt am meisten Löcher reparieren? Richtig, in den Zahnzwischenräumen! Wo entsteht am schnellsten Parodontose? Richtig, in den Zahnzwischenräumen! Daher ist es kein Zufall, dass Ihre Dentalhygienikerin und Ihr Zahnarzt darauf hinweisen, dass Sie regelmässig Zahnseide benutzen sollen. Für viele ist aber die Benutzung der Zahnseide zu umständlich oder zu aufwendig. Geht es Ihnen auch so? Ich verstehe Sie sehr gut! Der Punkt ist, bakterieller Zahnbelag (Plaque) entsteht permanent immer wieder neu 365 Tage und 24 Stunden. Aus diesem Grund ist das tägliche gründliche Zähneputzen und der halbjährliche, maximal jährliche Besuch bei Ihrer Dentalhygienikerin sehr wichtig.
Die Zahnbürste allein reicht nicht aus. Zahnmediziner raten dazu, auch zwischen den Zähnen für gründliche Sauberkeit zu sorgen. „Die Zwischenraumreinigung hat sich
in den letzten Jahren als wichtiger als alle anderen Reinigungen herauskristallisiert“, sagt Prof. Dr. Med. dent. Ulrich Saxer. Durch die tägliche Reinigung der Zwischenräume werden auch Bakterien reduziert, welche in die Blutbahn gelangen. Schon
länger wird vermutet, dass Bakterien aus der Mundhöhle über entzündetes Zahnfleisch in die Blutbahn gelangen und Herzinfarkt oder Hirnschlag begünstigen.
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Unsere Empfehlung für die tägliche Zahnpflege
Hier ein paar Tipps für alternative Zahnzwischenraum Reinigung, welche ähnlich effektiv sind wie Zahnseide und praktischer in der Anwendung:
Weitere empfehlenswerte Dinge, die Ihre Mundhygiene noch mehr unterstützen:
Die Putzergenisse sind noch besser als bei Schallzahnbürsten. Der gesundheitsfördernde Ultraschall dringt in die Zahnzwischenräume genauso ein wie in das Zahnfleisch ( bis 12 Millimeter), fördert die Durchblutung und löst Verfärbungen und Zahnstein.
Zahnzwischenraum Reinigung mit Ultraschall
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Mundgesundheit steht immer an erster Stelle
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Was ist Hydroxylapatit (HAP) und warum sollten Sie es kennen?
Wie kommt es, dass das härteste Material in unserem Körper, der Zahnschmelz, ständig dünner wird und wie betrifft es Sie?
Trotz Zunahme dieser destruktiven Zahnveränderung wird diesem Problem von Seiten der Patienten viel zu wenig Beachtung geschenkt, da es zu wenig Informationen darüber gibt. Unser Zahnschmelz ist der härteste Stoff im Körper. 98% des Zahnschmelzes bestehen aus dem kristallinen Mineral Hydroxylapatit . Unsere heutige Ernährung ist zu stark Säurehaltig geworden. Kohlenhydrat haltige Nahrung wird zu Zucker abgebaut, Bakterien „fressen“ diesen Zucker und bilden Säuren, auch Fruchtsäfte aus Konzentraten, Limonaden und Energie-Drinks sind stark säurehaltig. Diesen täglichen Säureattacken hält der Zahnschmelz nicht stand und wird langsam aufgelöst. |
Eine Entmineralisierung und poröse Zähne sind die Folge.
Die Zahnhälse werden mit der Zeit freigelegt und die Kanäle (Tubuli) werden geöffnet . Die Folge sind schmerzempfindliche sensitive Zähne und eine dunklere Zahnfarbe auf Grund der durchschimmernden dunkleren Zahnwurzel. Warum ist es so wichtig, den künstlichen Zahnschmelz Kristall, Hydroxylapatit dem Zahnschmelz täglich zuzuführen? Eine Regeneration des Zahnschmelzes war mit herkömmlichen Zahnpasten bisher nicht genügend möglich. Die neuesten Technologien ermöglichen allerdings eine starke Remineralisierung mit künstlichem Zahnschmelz und bioverfügbaren Mineralien. |
Durch das tägliche Zähneputzen mit einer Zahnpaste mit Hydroxylapatit bauen Sie Ihren Zahnschmelz auf.
Die Zahnoberfläche wird glatter und die Zahnschmelzschicht wird dichter und schimmert dadurch weisser. Zwei wesentliche Veränderungen finden statt, ein hoher Schutz gegen Säure und weniger Bakterien können auf der glatteren Oberfläche anhaften. Ein geniales Zusammenspiel. Was können Sie täglich tun? Soft Drinks vermeiden welche mit künstlichen aggressiven Säuren versetzt sind Aus Konzentrat hergestellte Fruchtsäfte vermeiden Kohlensäurehaltige Getränke vermeiden (auch Wasser mit Kohlensäure) Nach säurehaltigem Essen 1/2 Stunde mit dem Putzen warten Frisch gepresste Säfte und Smoothies trinken Täglich eine Zahnpaste MIT Hydroxylapatit benutzen Quellenverzeichnis The Remineralizing Effect of Carbonate-Hydroxyapatite Nanocrystals on Dentine L. Rimondi, B. Palazzo, M. Lafisco, L. Canegallo, F. Demarosi, M. Merlo, N. Roveri | Materials Science Forum, 2007, Vols. 539–543:602–605 |
